Schon seit dem frühen Mittelalter wurde im Überwald Erz abgebaut. Im Stollen der Wald-Michelbacher Grube Ludwig wurde während der Bergbaublütezeit von 1870 bis zur Jahrhundertwende Manganerz gefördert. Etwa 30 Bergleute hoben im Laufe von 25 Jahren rund 12.000 Tonnen Erz. Ende der 1990er Jahre wurde der alte Stollen für Besucher zugänglich gemacht: Verbauungen wurden erneuert, Schlamm und Schutt entfernt, Entwässerungsrinnen angelegt und ein Weg befestigt. So konnte ein bedeutendes Industriedenkmal für die Nachwelt erhalten werden. Heute dürfen Besucher den etwa 85 Meter langen Stollen und das liebevoll angelegte Außengelände besichtigen. Alte Gerätschaften am Wegesrand lassen den harten Arbeitsalltag der Bergleute von damals erahnen.
Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind erforderlich. In der Grube herrscht eine Temperatur von ca. 9 °C.
April bis Oktober: Führung nach Voranmeldung